Geschichte

Jeder Verein hat seine Geschichte - also auch unsere MWG! Die Geburtsstunde des eingetragenen Vereins war am 23. März 1996, als sich 22 Mitglieder der Kandidatenliste für die Stadtratswahlen 1996 zur Gründungsversammlung im Seehotel zusammenfanden und die MWG e.V. gründeten. 

Aber die MWG gab es ja schon früher, als "lockere" Liste, die sich zu den Kommunalwahlen in Münchberg zusammenfanden, um dann nach der Wahl wieder auseinander zu gehen. 
Da hier der eigentliche Ursprung unserer heutigen MWG zu suchen ist, soll in den nächsten Monaten versucht werden, dieses Puzzle zusammen zu setzen und Informationen über die "frühere" MWG zusammen zu tragen. 

Toll wäre es natürlich, wenn sich noch ehemalige MWG'ler finden würden, die noch Unterlagen über diese Stadtratslisten hätten! Bitte melden Sie sich bei uns  zwecks Sichtung, Kopieren usw. Auch dankbar wären wir für mündliche Schilderungen, Bilder etc.

Hier folgen nun die Ergebnisse der bisherigen Recherchen:

1972

Bereits 1972 hatte sich eine Liste "Münchberger Wählergemeinschaft" an der Kommunalwahl beteiligt. Die Liste setzte sich vor allem aus den gebietsreformierten Ortsteilen zusammen! Als Stadtrat kam Oberlehrer Rudolf Kappel aus Ahornis für die Wählergemeinschaft in das Stadtparlament!

1978

Unter der Listennummer 10 findet sich wiederum die MWG. 24 Kandidaten aus verschiedenen Ortsteilen bewarben sich um ein Mandat, es  wurde ein Achtungserfolg von 7,05 % erzielt. Die meisten Stimmen erhielt  wieder Rudolf Kappel. Damit war er  wieder "drin"! (Zu den Bildern)

1984

Wieder eine Liste der MWG, diesmal Liste Nr. 15. Hier finden wir die heute noch aktiven Kommunalpolitiker Max Petzold und den inzwischen zur CSU abgewanderten Karsten Broderdörp. In den Stadtrat gewählt wurde Herbert Enders aus Gottersdorf. (Zu den Bildern)

1990

Trotz eines amtierenden Stadtrates findet sich niemand bereit, eine Liste aufzustellen! Die nächsten sechs Jahre bleibt das Rathaus "MWG-los"!

1996

Wieder ist es ein überzeugter MWG'ler, der kurzentschlossen 28 Kandidaten für eine Liste zusammenbringt. Der CSU-Bürgermeisterkandidat Thomas Fein wird unterstützt. Unter der Führung von Max Petzold und Fritz Täuber schlagen sich die Parteilosen sehr gut und holen auf Anhieb 9,32 % und mit Petzold und Uwe Knopf zwei Sitze. Man bildet eine Fraktionsgemeinschaft mit der CSU in der Opposition. 
22 von den einst 28 Mitstreitern bleiben am Ball und gründen am 23. März 1996 den eingetragenen Verein MWG. 

2002

Durch gute Arbeit, nicht nur im Stadtrat blieb die MWG immer präsent und hatte wieder eine gut ausgewählte Liste. Am Ende sind die Freien Wähler wieder der Wahlsieger, mit 14,3 % und den drei Stadträten Petzold, Günter Ordnung und Dr. Klaus Herrbach erringt man sogar Fraktionsstatus. Max Petzold wird Dritter Bürgermeister, die absolute Mehrheit der SPD, die sie seit 1949 innehatte, ist erstmals gebrochen.  

2008

Im März 2008 kann die MWG ihren Erfolg von 2002 wiederholen, obwohl dieses Mal kein eigener Bürgermeisterkandidat aufgestellt wurde. In Sachen Bürgermeister verhält man sich neutral und kommt im Endergebnis auf 14,57 % und wieder zu drei Mandaten. Für den aus beruflichen Gründen ausgeschiedenen Dr. Herrbach zieht mit großer Überraschung Heinz-Günter Krakrügge neben den "alten Hasen" Max Petzold und Günter Ordnung in den Stadtrat ein....

-kgs- im März 2008