Das Ziel: Mindestens drei Mandate

MWG für Stadtratwahl gerüstet

 

Die Vorbereitungen für die Kommunalwahlen 2008 laufen derzeit auch bei der Münchberger Wählergemeinschaft (MWG) auf Hochtouren. Die Kandidatenliste sei nahezu komplett, einige Wahlpunkte sollen noch andiskutiert werden, auch habe man sich über einen neuen Slogan Gedanken gemacht, so berichtete Brigitte Weiß beim jüngsten Treffen.  

MÜNCHBERG -  Laut erstem Vorsitzenden Rainer Ott könne die Vorstandschaft den drei MWG-Stadträten eine hervorragende Arbeit in den letzten Jahren bescheinigen, heißt es in einer Pressemitteilung der MWG. Zwischen den großen Parteien hätten die Freien Wähler stets sachbezogen ihre Entscheidungen getroffen. 

Fraktionssprecher und Dritter Bürgermeister Max Petzold sagte, es sein ein erklärtes Ziel, bei der nächsten Kommunalwahl mindestens drei Stadtratsmandate seitens der MWG und damit Fraktionsstatus zu erhalten. Die Nominierung als Kandidat für den Ersten Bürgermeister habe er aus bekannten und bereits in der MHTZ erläuterten Gründen abgelehnt, so Petzold. Um Zweifel in der Bevölkerung auszuräumen, betonte Petzold, dass er jedoch gerne wieder als ein stellvertretender Bürgermeister zur Verfügung stehe, so die Mitteilung. 

Infos und Wirtshaus-Gesang

 Bei allen Wahlveranstaltungen vor dem entscheidenden 2. März hat sich die MWG etwas Besonderes einfallen lassen. Damit die Veranstaltungen nicht so trocken sind, ist ein Wirtshaussingen für alle mit angeschlossen. Um neben den bestehenden Programmpunkten ein umfassendes Konzept für die Bereicherung der Innenstadt Münchbergs zu erhalten, lud Petzold zu einer Besichtigung der Innenstadt ein. Gerade im Bereich Pocks-Parkplatz seit Jahren ein Thema bei der MWG bestehe nun höchster Handlungsbedarf. Eine Innenstadt ohne zentralen und attraktiven Mittelpunkt zieht niemanden an, so der Dritte Bürgermeister, weshalb auch schnellstens ein Nachfolgekonzept für das Gebäude des schließenden Modegeschäftes Pock gefunden werden müsse. Auch bei dem schwachen Publikumsverkehr, zum Beispiel in der Fußgängerzone, habe man großes Verständnis für die Existenzsorgen der Geschäftsleute. 

Aus diesem Grund beteilige sich die MWG auch an der Diskussion um die Innenstadt, denn man müsse sich mit dem Problem aktiv und rasch auseinandersetzen. Erfreut sei die Wählergemeinschaft, dass aus der Reihe der Werbegemeinschaft inzwischen auch der Gedanke um gemeinsame Geschäftszeiten aufgegriffen wurde, so schreiben Ott und Weiß. Einem professionellen und Stadt übergreifenden Marketing hätte die MWG immer positiv gegenübergestanden. Jedoch sei auch dies eine Frage der Finanzierung. Wenn eventuell weitere Steuergelder hierfür seitens der Stadt verwendet würden, sei es nach Ansicht der Freien Wähler angebracht, möglichst bereits erarbeitete Erkenntnisse umzusetzen. 

Handlungsbedarf  für die Innenstadt

 Handlungsbedarf sieht man seitens der Wählergemeinschaft neben der zentralen Innenstadt noch im Bereich Ludwigstraße, im Umfeld des Rathauses. Hier wäre es notwendig, einige Kurzzeitparkplätze für die Besucher des Rathauses, der Arztpraxis oder der Geschäfte einzurichten, heißt es in der Mitteilung der MWG. 

Aus MHTZ vom 28.09.07 – Pressemitteilung von BW – RO - MP