Jahreshauptversammlung 2005  
"Jefferson City Day" für Münchberg

Münchbergs Freie Wähler gehen in ein neues Vereinsjahr - Neue Ideen verwirklichen

 

(Münchberg) – „Eigentlich wäre es ein ruhiges Jahr für die MWG gewesen,“ meinte 1.Vorsitzender Rainer Ott zur Begrüßung der Mitglieder, „hätte da im Dezember nicht das Thema „Tribüne“ zu einer Leserbriefschwemme geführt!“ Die Ablehnung der MWG-Fraktion zum Ankauf der mobilen Tribüne hatte für Wirbel gesorgt, weil sich einzelne MWGler trotzdem für die neuen Sitzplätze in der Gymnasiumshalle ausgesprochen hatten. „Das war keine Uneinigkeit unter der MWG, sondern das gute Recht auf freie Meinungsäußerung von Freien Wählern!“ stellte Ott fest.

Nach den im Verein üblichen Rückblicken des Vorsitzenden und der Stadträte erfolgte der Kassenbericht durch Kerstin Rentzsch, der die Kassenprüfer Hans Köchl und Uwe Knopf eine ordnungsgemäße Kassenführung bescheinigten. Dementsprechend wurde die Vorstandschaft auch einstimmig entlastet.

Max Petzold betonte die gute Zusammenarbeit mit 1.Bürgermeister Fein und den verbesserten Informationsfluss aus der Verwaltung. „Auch im Stadtrat wird endlich viel mehr gemeinsam entschieden, deshalb gab es letztes Jahr wenig öffentliche Kritik seitens der MWG!“

Erfreut aufgenommen wurde, dass der Stadtrat sich nun endlich des „Steckenpferdes“ der MWG angenommen hat, den Straßenausbesserungen und –erhalt und dafür im Haushalt mehr Geld ausgewiesen wurde. Mitglied Hans Köchl wies auf die unbefriedigende Situation für die Fußgänger hin, die von der nördlichen Stadt in die Luitpoldstraße möchten: „Bei der Einmündung Stammbacher Straße/Kulmbacher Straße ist im Feierabendverkehr ein gefahrloses Überqueren der B289 fast unmöglich! Hier wäre ein Fußgängerüberweg nötig!“

Elmar Hoffmann bemängelte, dass in der Luitpoldstraße ebenfalls eine Gefahrenquelle für Fußgänger besteht, weil dort der Gehsteig abrupt endet und die Leute kurz vor der Kurve auf die Straße treten müssen. Die MWG beschloss, in beiden Fällen eine Anfrage an die Stadt zu richten.

Rainer Ott wollte wissen, ob es schon Neues über eine mögliche Westumgehung von der Kulmbacher Straße zum Gewerbegebiet Nord gibt. Fraktionssprecher Petzold versprach, bei der Stadtverwaltung nachzufragen.