Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung der Münchberger Wählergemeinschaft MWG e.V.

Am 19.03.2010 im Schützenhaus Münchberg Münchberg - An traditionsreicher Stätte fand dieses Jahr die Jahreshauptversammlung der Münchberger Wählergemeinschaft MWG e.V. statt. Bewusst wurde das ehrwürdige Schützenhaus gewählt, um Tradition zu bewahren, aber Wege nach einem Aufbruch zu suchen. Nach Begrüßung, einem kurzen Abriss des vergangenen Jahres und Informationen aus dem Bezirksvorstand durch den ersten Vorsitzenden Rainer Ott, berichtete Fraktionsvor- sitzender und 2. Bürgermeister Max Petzold ausführlich aus Stadtrats- und Kreistagsarbeit. Danach standen Neuwahlen des Vorstandes an. Als erster Vorsitzender wurde mit einer Enthaltung Rainer Ott im Amt bestätigt. Dr. Klaus Herrbach, viele Jahre aktiv für die MWG im Münchberger Stadtrat, erhielt mit nur einer Enthaltung das Vertrauen aller Anwesenden als zweiter Vorstand ausgesprochen. Dass Sie die Arbeit wohl sehr zur Zufriedenheit der Mitglieder gemacht habe, so meinte Kerstin Rentzsch, zeigte sich in dem Wahlausgang für den Posten des Kassiers: auch hier gab es bei allen abgegebenen Stimmen nur eine Enthaltung. Neu in den Vorstand auf den Posten des Schriftführers rückte ein langjähriges Mitglied aus Schödlas nach. Roland Hertrich erhielt die Stimmen der Anwesenden. Den Posten der Kassenprüfer teilen sich für die nächsten 2 Jahren Johann Köchl und Andreas Hertrich. In den erweiterten Vorstand wurden neben den 3 Stadtratsmitgliedern Max Petzold, Heinz-Günter Krakrügge und Günter Ordnung die Mitglieder Andreas Hertrich, Uwe Knopf, Jürgen Heß und Johann Köchl gewählt. Den Vorstand als schlagkräftige Truppe, um die Mitglieder zu mobilisieren und der Politikverdrossenheit eine Absage zu erteilen, so sieht Ott die sich gebildete Mannschaft. Seitens der Vorstandschaft, so Ott, müsse man sich nicht nur bereits jetzt auf die nächste Wahl konzentrieren und sich um Nachwuchs kümmern, sondern weiter vor allem für Münchberg und die Bürger kämpfen. Dies nicht erst 14 Tage vor einer Wahl, sondern jederzeit und dies 52 Wochen im Jahr. Münchberg nach vorn - Utopie oder wie soll es gehen ? war die große Überschrift. Auf der einen Seite kämpfe man mit dem Bevölkerungsschwund, da vor allem die jungen Leute nach einem Studium nicht mehr zurück kämen, unterstütze die Schüler aber nicht in vollem Maße. Hier will die MWG vor allem sich des Problems der Finanzierung der Schulkantine PiKant widmen, das Problem Schülertransport Schödlas angehen, die Stadt nach aussen mit mehr Präsenz versorgen und weiter an der Gestaltung Innenstadt mitwirken. Münchberg attraktiv und auch wieder als Wohnstadt interessant zu machen, so referierte Max Petzold, sei auch das Ziel seitens der Fraktion und der Stadt. Als Beispiel führte Petzold den Pock, die alkoholfreie Zone und den Ausbau der Schulen an. Weiter am Ball bleiben, Münchberg nach vorne bringen und den Bürgern helfen, mit diesen Worten schloss Ott unter Applaus die Sitzung.